ESSEN UND TRINKEN

Meeresfrüchte auf brasilianische Art © Embratur

 

Das Magazin “Kulinarische Reise durch Brasilien” bietet auf 17 Seiten ausführliche Informationen zur brasilianischen Küche, dazu viele anregende Fotos, Tipps und Karten. Es wurde von den Autoren der Reiseführer für euch geschrieben. Du kannst es dir hier gratis herunterladen.

Unsere Kurztipps rund um Essen und Trinken in Brasilien:

  1. Macht definitiv satt: eine üppige Feijoada © Rio CVB

    Das brasilianische Nationalgericht ist die Feijoada, ein dicker Bohneneintopf mit allen nur denkbaren Fleischeinlagen vom Schweinsfuß bis zur Cabanossi-ähnlichen Wurst Calabresa. Die kalorienreiche Mahlzeit wird mit Apfelsinenstückchen und Grünkohl genossen und mit einem Gläschen Zuckerrohrschnaps oder einer Caipirinha heruntergespült. Traditionell trifft man sich am Samstag mit Freunden und Familie in einem Restaurant zum Feijoada-Essen. Das Schlemmerbuffet wird oft von einer Sambatruppe rhythmisch begleitet und kann sich den ganzen Nachmittag hinziehen. Tipp: Unbedingt mal ausprobieren, am besten in Rio!

  2. Vor allem in Rio und São Paulo, aber auch in anderen brasilianischen Großstädten, servieren kreative Spitzenköche allerbeste Haute Cuisine, die sich nicht hinter der europäischen Crème de la Crème zu verstecken braucht. Tipp: Den vorteilhaften Wechselkurs nutzen und Ausflüge in die Welt der brasilianischen Top-Gastronomie machen! Oft ist eine Reservierung unerlässlich.
  3. Der hochprozentige brasilianische Zuckerrohrschnaps Aguardente de Cana, bekannter als Cachaça, ist durch den erfrischenden Limettencocktail Caipirinha schon längst in Europa bekannt. Er entstand als Nebenprodukt der Zuckerherstellung im 16. Jahrhundert. Erst später gelangte man zu dem systematischen Herstellungsprozess des Zuckerrohrsuds, der gegoren und destilliert wird und anschließend reifen muss. Es gibt exzellente Cachaças, die von Kennern ähnlich verehrt werden wie gute Whiskysorten. Tipp: Wer qualitativ hochwertige Spirituosen mag, kann sich in die Welt der Top-Cachaças reinschmecken, die besten des Landes kommen aus Paraty, Minas Gerais und Pernambuco. Wem das zu stark ist, kann sich an die leckeren süßen Liköre halten.
  4. Água de Coco am Strand © Rio CVB

    Das leicht süßliche Wasser der grünen Kokosnuss das in Strandbars und an speziellen Kiosken in den Städten direkt aus der eisgekühlten Nuss angeboten wird, gehört bei den meisten Touristen zur täglichen Erfrischung. Auch als Magenwohl oder bei einem Kater wird Água de Coco verehrt. Tipp: Bei leichter Verstimmung der Magengegend macht es wie die Brasilianer und probiert es mit einer Kokoswasser-Kur.

  5. Frische Fruchtsäfte sind in Brasilien fast überall zu bekommen – oft werden sie an Ort und Stelle aus der Frucht gepresst, aber manchmal auch aus gefrorenem Fruchtmus (polpa) hergestellt. Welche Säfte wirklich frisch gepresst sind, ist leicht daran zu erkennen, welche Früchte über der Theke aufgehängt sind. Tipp: Für europäischen Geschmack sind die Säfte meist zu stark gezuckert, vorsichtshalber sollte man schwach (“com pouco açúcar”) oder gar nicht gesüßt (“sem açúcar”) bestellen.
  6. Fruchtsäfte zum Zweiten: Neben allseits Bekanntem wie Orange oder Ananas (besonders erfrischend mit Minze als abacaxi com hortelã), sind reichlich Unbekannte unter den einheimischen Früchten zu entdecken. Tipp: Probiert so viele Tropenfruchtsäfte wie möglich: Graviola, Mangaba, Cupuaçu (wilder Kakao), Acerola (die Früchte der Westindischen Kirsche gehören zu denen mit dem höchsten Gehalt an Vitamin-C), Umbu, Caju oder Cajá sind nur einige der vielen Säfte, die es in Brasilien zu entdecken gibt.
  7. Unter Anleitung durch Tropenfrüchte naschen © Brazilian Fruit Tasting Session

    Wo wir schon bei Früchten sind: In Rio de Janeiro könnt Ihr euch einer beliebten Brazilian Fruit Tasting Session anschließen. Dabei führen Einheimische auf einem der vielen Märkte Rios in die Welt der brasilianischen Früchte ein. Besucher können sich zwei Stunden durch die köstlichsten Tropenfrüchte naschen und erhalten dazu Erklärungen auf Englisch oder Deutsch.

  8. Wer günstig essen will, kann sich mittags in vielen Restaurants ein Tagesgericht bestellen, das unter dem Namen Prato Feito (abgekürzt: PF), oder auch “Prato Executivo” oder “Prato Comercial” angeboten wird. Im Gegensatz zu den üblichen Portionen im Restaurant ist ein Prato Feito immer nur für eine Person gedacht. Er besteht üblicherweise aus Reis, Nudeln, Bohnen und Salat, dazu gibt es als “Proteína” entweder Fleisch, Geflügel oder Fisch. Tipp: Wenn Ihr das Ganze abgepackt mitnehmen möchtet, bestellt Ihr eine “Quentinha”.
  9. Der Cafezinho ist in Brasilien allgegenwärtig © Brasilien Insider

    Im Anschluss an den Nachtisch folgt fast immer der “kleine Kaffee”, der Cafezinho. Es ist eine der großartigsten brasilianischen Erfindungen. Der kräftige, meist sehr stark gesüßte Espresso wird zu jeder Tageszeit getrunken. Nach dem Essen ist er in vielen Restaurants gratis, aber auch in Geschäften, Reiseagenturen, Yogaschulen usw. wird er kostenlos in Thermoskannen angeboten. Man kann den Cafezinho durchaus als eine Art Nationalgetränk bezeichnen, der auch ein Synonym für die brasilianische Lebensart ist: Einfach mal kurz verschnaufen, sich für ein paar Minuten aus dem hektischen Alltag ausklinken und bei einem Schwätzchen zur Ruhe kommen. So ist der Cafezinho gleichzeitig auch ein Symbol für Gastfreundschaft.

  10. Esslokale finden sich zahlreich in allen Varianten und Preisklassen. Für den Appetit zwischendurch bieten nahezu an jeder Straßenecke einfache Lanchonetes (Snackbars) oder Stände fliegender Händler frische Säfte und Sandwiches – oder Landestypischeres wie gefüllte Maniokpfannkuchen (Tapioca), in Öl frittierte gefüllte Teigtaschen (Pastel) oder mit Hühnerfrikassee oder Garnelenpaste gefüllte Pasteten (Empadas). Tipp: Probiert euch mal an einer Coxinha, das sind knusprig frittierte Teigtaschen in einer tränenähnlichen Form, die mit gehacktem oder zerkleinertem Hühnerfleisch gefüllt sind. Die “Hühnerschenkelchen” sind perfekt für den kleinen Hunger zwischendurch.
  11. Passen gut zu Bier: Bolinhos de bacalhau © Embratur

    Die besseren Bars und Kneipen nennen sich Botecos oder Botequins, sie haben zwei Gesichter: Tagsüber bieten sie oft günstige Tagesgerichte an, üblicherweise zwei oder drei Standardgerichte. Am Abend wird die Auswahl reduziert, dann gibt es Snacks wie Carne-de-Sol acebolada com farofa (gesalzenes Fleisch mit Zwiebeln und Maniokmehl), Bolinhos de bacalhau (Stockfischbällchen), Batatas fritas (Pommes frites), Aipim frito (gebackener Maniok, in einigen Landesteilen auch als Macaxeira oder Mandioca bekannt) und vieles mehr. Tipp: Man muss vor dem Ausgehen nicht unbedingt in einem Restaurant zu Abend essen, fast alle guten Botecos haben eine ausgezeichnete Speisekarte.

  12. Für Fleischliebhaber, zu denen die Brasilianer mit Sicherheit zählen, gibt es die beliebten Churrascarias (Grillrestaurants). Hier kommen die Kellner im Minutentakt mit neuen Fleischspießen und verschiedenen frischen Fleischsorten an den Tisch und man kann essen, so viel man möchte. Diese Serviermethode nennt sich Rodízio. Warme Beilagen wie Reis, Zwiebelringe oder Pommes frites werden extra bestellt und sind im Festpreis enthalten, ebenso ein großes und exzellent bestücktes Salat- und Käsebuffet. Wer kein Fleisch mag: Oft gibt es auch gegrillten Fisch und in besseren Häusern Sushi. Es ist üblich, sonntags in eine Churrascaria zu gehen und aus diesem Besuch die einzige Mahlzeit des Tages zu machen, da man anschließend quasi heraus gerollt werden muss. Am Sonntag sind die Preise folglich auch höher. Tipp: Die feinsten Stücke bringt der Kellner erst dann, wenn die Gäste sich den Magen bereits mit den weniger edlen Fettteiggebäcken, Beilagen, Würstchen und anderen Fleischstücken gefüllt haben. Kenner lehnen mindestens die ersten vier Runden lang alles Angebotene ab und warten, bis Picanha (Schwanzstück) und Filé Mignon an der Reihe sind …
  13. Aushängeschild: Ein Besuch der Churrascaria Palace © Brasilien Insider

    Vor allem in São Paulo und in Rio de Janeiro sind die für Brasilien so typischen Churrascarias weit verbreitet. Zu den besten des Landes zählt die exzellente Churrascaria Palace in Rio, sie liegt nur wenige Schritte vom legendären Hotel Copacabana Palace entfernt. Dank des üppigen Beilagenbuffets ist sie auch für Vegetarier ein Erlebnis. Tipp: Fast jeder Brasilien-Urlauber besucht auf seiner Reise (mindestens) einmal eine Churrascaria. Falls Rio auf eurer Route ist, sollte dieses Top-Restaurant an einem der Abende ins Programm genommen werden.

  14. Rodízio mit Krabben und Meeresfrüchten im Canoa dos Camarões in João Pessoa © Brasilien Insider

    Das Rodízio-System kommt in Brasilien übrigens nicht nur in Fleischrestaurants zum Einsatz. Einige Lokale bieten täglich oder an bestimmten Wochentagen ein Rodízio bestehend aus verschiedenen Pizzasorten und/oder Nudelgerichten, Variationen aus Krabben oder Meeresfrüchten, Käse oder Nachtischen an. Der Phantasie des Restaurantbesitzers sind keine Grenzen gesetzt. Tipp: Oft sind solche Rodízios lecker und preiswert, einfach mal auf die Aushänge achten und ausprobieren.

  15. Die in brasilianischen Restaurants servierten Portionen fallen in der Regel recht üppig aus, ein Einzelgericht ist – bei moderatem Hunger – oft schon für zwei Leute ausreichend. Entsprechend wird bei den weit verbreiteten Gerichten, die für zwei Personen gedacht sind (“para duas pessoas”), nicht selten auch noch ein dritter Esser satt. Je besser und teurer das Restaurant ist, umso größer ist jedoch die Wahrscheinlichkeit, dass die edlen Kreationen sparsamer, das heißt dann tatsächlich nur für eine Person, portioniert werden. Tipp: Wenn Ihr zu zweit unterwegs seid, reicht es in den meisten Restaurants unterhalb der Spitzenkategorie fast immer aus, ein Gericht plus Salat oder Beilage zu bestellen, und sich das zu teilen. Außer euch hängt der Magen gerade in der Kniekehle.
  16. Egal, wo Ihr esst: 10 Prozent Trinkgeld sind fast immer im Endpreis enthalten. Zusätzlich dazu braucht Ihr nichts zu geben. Tipp: Münzen sollte man nicht auf dem Tisch liegen lassen, das ist in Brasilien nicht üblich.
  17. In den vielen Kilo-Restaurants kann sich jeder nach Belieben seinen Teller am Buffet füllen. Bezahlt wird fast immer nach Gewicht (“comida a quilo”). Tipp: Nicht zu spät erscheinen. Wer die Kilo-Restaurants erst gegen Ende der Mittagszeit aufsucht, trifft oft nur noch auf ein abgegrastes Buffet.
  18. All you can eat: “Buffet livre” des Strandrestaurants Miramar bei Natal © Brasilien Insider

    Eine Variante sind die All-you-can-eat-Restaurants (“buffet livre”). Auch hier erwartet ein großes Buffet die Gäste, bezahlt wird jedoch ein Pauschalpreis und jeder darf sich so oft bedienen, wie er will. Seltener anzutreffen ist die Mischform, bei der sich der Gast aussuchen darf, ob er lieber einen Pauschalpreis entrichten oder nach Gewicht bezahlen möchte. Tipp: Da man sich ja selber bedient, wird in Self-Service-Restaurants in der Regel auch kein Trinkgeld berechnet (höchstens auf die am Tisch servierten Getränke).

  19. Vegetarische oder vegane Lokale, oder gar Bio-Restaurants, sind in Brasilien nur sehr spärlich vertreten, am ehesten findet man sie noch in den großen Landeshauptstädten. Außerhalb der Großstädte sind sie dagegen praktisch unbekannt. Tipp: Für Vegetarier, Veganer und Flexitarier sind die überall vorhandenen Buffet-Restaurants ideal, dort gibt es immer reichlich Salate und frisches Gemüse von einheimischen Sorten wie Chuchú und Quiabo bis zu international bekanntem Blumenkohl und Brokkoli. Als Stärkebeilage greift man wahlweise zu Kartoffeln, Reis, Nudeln, Aufläufen, Fisch, Omeletts oder Eierspeisen, sodass auch der hungrigste Vegetarier zuverlässig satt wird.
  20. Köstliche Flussfische wie der Tambaqui sind kulinarischer Höhepunkt einer Amazonasreise © Brasilien Insider

    Die Küche des Amazonas wird bestimmt vom Fischreichtum der großen Flüsse. Besonders empfehlenswert sind Tucunaré (eine Buntbarschart) und Pirarucu (Arapaima, einer der größten Süßwasserfische überhaupt) sowie natürlich Tambaqui (Mühlsteinsalmler), das Flaggschiff auf den Tellern im Amazonas. Auch der berüchtigte Piranha zählt zu den Speisefischen. Die Gäste der zahlreichen Dschungelhotels können ihn auf einem Ausflug selber fangen und sich zum Abendessen zubereiten lassen. Tipp: Unbedingt in Manaus einen Tambaqui bestellen, er wird meistens in seiner Gänze serviert und macht zusammen mit den diversen Beilagen (Reis, Bohnen, Salat, Farofa …) eine Familie satt.

  21. Açaí mit Shrimps, das gibt es so nur im Norden von Brasilien © Embratur

    Typisch für die Amazonasküche sind auch die vielen einheimischen, teils endemischen Pflanzen und Früchte sowie die Rezepte der indigenen und anderen Flussrandbewohner. Die Palmfrucht Açaí etwa, unter Sportlern als süße halbgefrorene Kraftmahlzeit bekannt, gehört in ihrer Originalversion im Bundesstaat Pará als leicht salziges, lauwarmes Fruchtmus zu Fischgerichten. Auch als Beilage zu Meeresfrüchten, Huhn oder Fleischtellern darf Açaí rund um die Stadt Belém niemals fehlen. Tipp: Am verbreitetsten ist Açaí als süßer Fruchtmus mit Bananenscheiben und Müsli. Am besten Ihr testet das gleich am Anfang der Reise mal, denn es ist sehr wahrscheinlich, dass Ihr danach süchtig werdet.

  22. Sinnbildlich für Bahia: Acarajé © Brasilien Insider

    Im Bundesstaat Bahia, wo früher der größte Sklavenhafen lag, sind die afrikanischen Einflüsse und der Anteil an Meerestieren bei den Gerichten am größten. Viele der bahianischen Speisen haben ihren Ursprung im Candomblé, der religiösen Vermischung von christlichen und afrikanischen Traditionen. So zum Beispiel der Lieblingssnack der Baianos, das Acarajé, das ursprünglich eine rituelle Mahlzeit für die Göttin Iansã darstellte: kleine runde Küchlein aus gemahlenen hellen Bohnen, die in Palmöl frittiert und mit Tomate, Zwiebeln, geräucherten Minigarnelen und Vatapá (einem Mus aus Fisch, Krabben, Gewürzen, eingeweichtem Brot und anderen Zutaten) gefüllt wird. Die Acarajé-Bällchen werden besonders in Salvador überall an Straßenständen von Frauen in traditionellen Gewändern frisch zubereitet. Tipp: Vorsicht, wenn von der Verkäuferin die Frage kommt, ob man es “heiß” möchte (quente), es geht dann nicht um Temperaturen, sondern darum, wie viel von der höllisch scharfen Chilisoße sie darauf streichen soll.

  23. Vânia präsentiert ihre köstliche Moqueca in Imbassaí an der Nordküste von Bahia © Brasilien Insider

    Der Fischeintopf Moqueca de Peixe ist ein vor allem für Bahia und Espírito Santo typisches Gericht, das längst landesweite Bekanntheit besitzt. Die Besonderheit der bahianischen Moqueca liegt darin, dass Fisch und Meeresfrüchte hier mit Kokosmilch im Tontopf gekocht und mit dem Öl der Dendêpalme gewürzt werden; Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten, Koriander und Salz runden den Geschmack ab. Oft werden dem Ganzen auch noch Krabben beigefügt, in dem Fall bestellt man das Gericht “com camarão e peixe”. Tipp: Wer es etwas magenfreundlicher bevorzugt, das heißt ohne Palmöl, fragt nach einem “Ensopado”.

  24. Einstieg in die brasilianische Kochkunst © Cook in Rio

    Wer die brasilianische Küche nicht nur passiv genießen möchte, kann in Copacabana einen vierstündigen Workshop bei Cook in Rio belegen. In einer gemütlichen Showküche werden Kochschüler auf Englisch in die Geheimnisse der brasilianischen Kochkunst eingewiesen und bereiten gemeinsam ein fünfgängiges brasilianisches Menü sowie zwei Drinks zu. Bei der Caipirinha gilt das gästefreundliche Motto “All you can make (and drink …)”, es geht also lustig zu. Im Kurspreis sind alle benötigten Zutaten inbegriffen.

Das ausführliche Magazin “Kulinarische Reise durch Brasilien” mit Informationen zur brasilianischen Küche auf 17 Seiten kannst du dir hier gratis herunterladen.

 

 

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